Sonntag, 16. Juli 2017

Lament for a Son



There's a hole in the world now.
In the place where he was, there's now just nothing.
A center, like no other, of memory and hope and knowledge and affection
which once inhabited the earth
is gone.
Only a gap remains. 


A perspective on this world, unique in this world,
which once moved about within this world,
has been rubbed out.
Only a void is left.

There's nobody now who saw just what he saw,
knows what he knew, remembers what he remembered,
loves what he loved.
A person, an irreplaceable person is gone.

Never again will anyone apprehend the world quite the way he did.
Never again will anyone inhabit the world the way he did.
Questions I have can never now get answers.
The world is emptier.
My son is gone.
Only a hole remains, a void, a gap,
never to be filled

(Nicholas Wolterstorff)

Foto:  Florian 1997 in Castlegregory 

Freitag, 30. Juni 2017

Traum





 Hier kann ich mir sogar die Träume merken:

Ich bin mit Florian in einem kleinen, hübschen Raum und wir hören Musik. Florian liegt (noch) im Bett und ich werkele um ihn herum.  Florian sagt, wie wunderschön die Musik sei ; ich gehe zu ihm und setze mich an sein Bett.  
Er liegt da - strahlend und seine blonden Locken umrahmen sein Gesicht auf dem Kissen .Er sieht wunderschön aus und ich nehme seinen Kopf und lege ihn in meinen Schoß.... Wir sehen uns an, wir hören gemeinsam diese Musik und tiefes Glück umfängt uns….


Alles wie immer - und doch auch ganz anders 7





15.06.2017
Nun fliegt die Zeit und einige Eindrücke wollen doch noch festgehalten werden..
Seit einer Woche ist meine Nichte mit Mann, Sohn und einer Freundin in unsere Nachbarschaft in Murvey in das cottage eingezogen, in dem wir früher wohnten, als wir auf die Fertigstellung des Hauses hofften und warteten .)  Es ist schön mit ihnen. Es sind Menschen, deren Irland-Begeisterung ehrlich und sichtbar und ansteckend ist. Zugleich haben wir unsere eigenen Tage - ein ausgewogenes Gemeinsam und jeder für sich. 

Die Ausflüge und Erkundungen sind nun voller Gespräche, voller Lachen und der Austausch ist manchmal befreiend.  Wir haben uns einige nahe Ziele mit ihnen vorgenommen - und mit Omey Island begonnen.  Noch immer ist es eine kleine Faszination, auch diese Insel bei Ebbe zu Fuß erreichen - aber auch mit dem Auto über den Strand zur Insel fahren zu können.
Eine früher bevölkerte Insel hat im Februar ihren letzten, dort lebendenden Einwohner verloren.
Irish Times  "Last man standing"
Pascal Whelan, ein Stuntman, auf Omey geboren, dann lange in Australien lebend dann zurückkehrte und über 30 Jahre als einziger ¨Resident¨ auf Omly lebt, starb im Februar im Alter von 75 und wurde in einer bewegenden Zeremonie auf dem alten Friedhof, den wir seit vielen Jahren besuchen, beigesetzt.  Nun ist Omey verwaist und nur die ansteigenden Touristenzahlen und einige cottages, die zu Ferienhäusern umgebaut wurden, bringen noch menschliches Leben auf diese kleine Insel. 

Der Parkplatz ist weitaus voller, als wir es gewohnt sind - und schön, dass sich die Menschen in der hügeligen Landschaft auf Omey dann doch verlieren. Wir jedenfalls sind auf unserem Weg vom Friedhof über die Insel nach kurzer Zeit von einer uns entgegenkommenden Kuhherde bedrängt und ¨retten¨ uns hinter ein Gatter, da wir einen Ochsen ausmachen, der schon mit unfreundlich klingender, röhrender Stimme ankündigt, dass wir seinen Weg eher nicht kreuzen sollten. 

Der Heilige Féichin soll das Kloster im 7. JH gegründet haben, dessen Mauern erst in den  1981 Jahren unter tiefem Sand wieder freigelegt wurde.  Vom Dorf sind nicht einmal mehr Ruinen zu sehen. Es ist im ¨Sand versunken¨. Seine Bewohner starben überwiegend in der großen Hungersnot.


Das Wetter ist gut, für diese Tage, in denen es nun doch sehr wechselhaft wurde und öfter auch regnet, sogar ¨sehr gut¨ und das lädt zumindest unsere Gäste zu einem Bad im Atlantik ein!



In ¨Wheelans Bar¨ stärken wir uns mit Scones und weiter geht es über Claddaghduff Richtung Cleggan. Hier startete vor vielen Jahren unsere Connemara-Begeisterung im wunderhübschen Colttage von Mary O'Malley, dem ¨Wild Heather¨. Ein ursprüngliches Fischerdorf mit einem Hafen, von dem heute die Fähre nach Inis Bofin  und  Inis Turk - das einzig Bemerkenswerte ist.  Drei Pubs versorgen die Bewoher und zahlreichen Touristen. Bei ¨Olivers¨ haben wir manch Krabbentoast verdrückt und uns  am Torffeuer sitzend unter das einheimische Leben gemischt.

Heute sind wir froh, dass wir weitergezogen sind in die Gegend von Connemara - südlich von Clifden, in der wir jetzt leben...


Ein weiterer Ausflug, den wir zusammen unternahmen, war der nach Carna vorgestern.  Auch dieser Tag schien regenfrei zu bleiben und da wir uns vorgenommen hatten, endlich die Insel Feenish bei Ebbe zu erreichen, waren wir pünktlich zur ¨low tide¨ am Strand, der der Insel am nächsten ist, und - eigentlich - auf der Sandbank erreichbar sein sollte...  Zu unsererEnttäuschung müssen wir umdrehen. Das Wasser zieht sich nicht genügend zurück um auch nur annähernd den Weg antreten zu können. 


Wir können lediglich die Ruinen der Häuser auf Feenish, die hier noch ziemlich gut  erhalten zu sein scheinen - sehen und im Pub fragen wir nach, ob es die Möglichkeit gibt, per Boot auf die Insel zu kommen.  Wir bekommen eine Telefonnummer und nach Anmeldung am Vortag wird uns zugesagt, das nächste Mal die Insel auf diesem Weg erreichen zu können. 

Carna ist ein Zentrum der gälischen Sprache und die Universität von Irland hat  hier eine kleines¨ education center¨ in Cill Chiarain,  das wir auf einer unserer Erkundungen einmal entdeckten.  Noch immer sagt man, dass die meisten hier lebenden Menschen zu Hause und untereinander gälisch sprechen. Wir haben dies bei unserem letzten Besuch im gleichen Pub auch so erlebt.

Es wird uns in diesen Tagen hier doch sehr deutlich, wieviel sich durch den erhöhten Tourismus - und auch diese Gegend ist natürlich im ¨Wild Atlatic Way¨ eingeschlossen, verändert.  Wir möchten nicht werten, das steht uns nicht zu, denn wenn es Irland und der Region wirklich hilft und eine gute Einnahmequelle ist, dann sei es so!

 Und dann geht es zurück durch die verzaubernde Boglandschaft! Flach, See schließt sich an See an, tiefe Narben im Moor, schwarze Tümpel hinterlassend.  Hier sehr aktiv Torf gestochen, wie wir an den vielen Säcken, die zur Abholung oder an hohen aufgeschichtenen gestochenen Bogstücken, die trockenen liegen, sehen können. Bäche, die auf Angelsport hinweisen und Felsblöcke, hoch wie Häuser. Unbeschreibliche Einsamkeit und unbeschreibliches Licht. Blühende Heide soweit der Blick reicht und Ginster. Zwischen Granitblöcken zerfallene Steinhäuser... Manchmal fragt man sich, was hier ¨Natur¨ und was von Menschenhand geschaffen ist. Und überall Schafe, und hin und wieder Connemara Ponys.

Zwischen diesen Aktivitäten liegen ruhige Abende hier im School House, an denen wir kochen - bzw.  ich fürstlich bekocht werde.  Das Einkaufen hier macht sehr viel mehr Freude als in Berlin. Die meisten Nahrungsmittel sind frischer und schmecken besser. Wir müssen wirklich auf nichts verzichten - im Gegenteil.  Unsere Küche ist sehr gemüse-orientiert!  Hans trinkt sein abendliches Pint und der Geruch des Torffeuers ist und bleibt unverwechselbar!

Wir lesen beide viel.  Im Moment lese ich  ¨Nora Webster¨ vom Colm Tóibin - ein stilles Meisterwerk! Nora Webster ist ein großer Entwicklungsroman über eine Frau in einem über Jahrhunderte unterentwickelten und fremdbestimmten Land.. Es ist ein Roman über die Trauer, über Familie und den Kampf, den eigenen Weg zu finden und - wenn nötig, gegen die Regeln der Gesellschaft -zu gehen!  Ich bin zutiefst berührt und begeistert.



Inhalt: Als ihr Mann viel zu früh stirbt, verfällt Nora Webster in einen Schockzustand. Es ist das provinzielle Irland der 60er Jahre, in dem sie nun versuchen muss, sich in einem selbstbestimmten Leben als Frau und Mutter von vier Kindern zurechtzufinden. Jeder kennt jeden in der kleinen Stadt, das macht all die Entscheidungen, die sie nun alleine fällen muss, nicht einfacher. Nora ist katholisch und unkonventionell, mit grimmiger Intelligenz sucht sie neue Wege für sich und ihre Kinder. In seinem großen Roman gelingt Colm Tóibín das Porträt einer Frau, die die Unabhängigkeit ihrer Gefühle bewahrt. Nora Webster ist eine der bleibenden Frauenfiguren der Literatur.


Auf der Wäscheleine fliegt die Wäsche im starken Wind.  Hätte man uns heute früh beim Frühstück im ¨Sunroom¨ gesehen, zunächst noch optimistisch, der Vorhersage der Wetter-App glaubend und dann von peitschendem Regen überrascht, der die Musik von Clannad aus dem kleinen Radio übertönte, hätte nie gedacht, dass 2 Stunden später kleine Sonnenabschnitte möglich wären.  So wird - auch diesmal - die Wäsche trocken abends in die Schränke wandern!




When You Are Old

When you are old and grey and full of sleep,
And nodding by the fire, take down this book,
And slowly read, and dream of the soft look
Your eyes had once, and of their shadows deep;

How many loved your moments of glad grace,
And loved your beauty with love false or true,
But one man loved the pilgrim soul in you,
And loved the sorrows of your changing face;

And bending down beside the glowing bars,
Murmur, a little sadly, how Love fled
And paced upon the mountains overhead
And hid his face amid a crowd of stars.

William Butler Yeats




Es gibt keinen Anfang ohne ein vollkommenes und befriedigendes Ende.

  Es gäbe vielleicht noch mehr zu (be)schreiben, aber nun sitze ich im völlig verregneten Berlin heute und habe mich entschlossen, es bei den Aufzeichnungen direkt vor Ort zu belassen

Irland war gut zu uns – auch, wenn es mehr und mehr „Normalität“ wird – eben unser Leben in Irland.   Und wir lernen wieder und immer mehr von der Einzigartigkeit dieser Landschaft:  möge die Irische See auch manchmal nebelverhangen sein, so können wir diesem Grau inzwischen immer mehr Graustufen abgewinnen, haben das Auge geschärft und stellen fest, dass auch im Grau eine unglaubliche Mannigfaltigkeit verborgen ist..
Und nach jedem Grau kommt das Blau – und mit ihm das einzigartige Licht Irlands zurück


 

Noch ein Satz aus meinem ersten Buch, den ich mitgenommen habe für die nun anstehende Zeit der Trauer und des Abschieds von Florian:
 
Verlass dich auf deine Stärken
Um am Ende nicht zu versagen, musst du dich auf dich selbst verlassen und wissen, dass du mit allem fertig werden kannst. Bring vor allem ein wenig Humor in die Verzweiflung. Leichtigkeit, Phantasie, Flexibilität..."



Donnerstag, 29. Juni 2017

Alles wie immer - und doch auch ganz anders 6



7.6.2017
.....
But still the same sunsetting and sunrise;
The same for ever to the never ending
Line of observers, to the same observer
Through all the changes of his life the same;
Sunsetting and sunrising and sunsetting:
And then again sunrising and sunsetting.
Sunrising and sunsetting evermore.

James Henry  (1798 - 1876)


Ja, die Sonnenuntergänge am Abend. Wir warten auf sie, beobachten die Wolken und sind ein wenig enttäuscht, wenn sie die Sonne verdecken und wir nur ihr Licht zu sehen bekommen. Oft kommt sie dann noch einmal hindurchgeschlüpft und erhellt die Bucht und den Sand und das Wasser das ruhig wie ein See liegt und dieses wunderbare Schauspiel wird einem niemals über,niemals langweilig, denn der Vorhang öffnet sich jeden Abend von Neuem und wir sind die Gäste, die beschenkt werden.

Heute werden wir auf den Sonnenuntergang verzichten, denn es hat zu regnen begonnen und er prasselt auf das Dach im Sunroom, das wie ein Verstärker wirkt. Selbst kleine Schauer lösen dort das Gefühl eines großen aus.. 
Ich sitze auf meinem Schreibplatz in ¨Mihalls room" - mein Schreibzimmer :)  sozusagen!

Ich schaue auf die Küste, die ruhig und grau vor mir liegt. Die Ebbe, die wir heute morgen wieder für einen Spaziergang auf die Insel nutzten, ist der Flut gewichen. Begraste Felsen liegen wie dicke Robben im Wasser. Die Robben bekommen wir diesmal kaum zu sehen. Sie sind faul und wir ahnen sie auf den Felsen.  Nur gehört haben wir sie. 

Die Spaziergänge am Morgen über den Strand zur Insel sind eine schöne Gewohnheit geworden. Heute lief ich barfuß durch das sich noch immer zurückziehende Wasser.  Der Sand ist voller Wellen, die eine angenehme Fußmassage auslösen..  Muscheln bleiben zurück und die Wattwürmer hinterlassen ihre vielfältigen Muster und Zeichen: ich halte Ausschau nach Herzen und der Buchstabe ¨ G¨ ist der am häufigsten vertretene... :)

Vorgestern meldete sich Cornelia und lud uns abends zum Essen zu sich ein. Wir haben uns gefreut, von ihnen zu hören.  Wir haben uns längere Zeit nicht gesehen.
Das Cottage ist warm und einladend, wenn man kommt und ¨Domino¨ (ihr schwarzer Retriever) empfing uns schwanzwedelnd.  Beide sehen gut aus. Vor allem Peter hat etwas zeitloses an sich, eine gediegene Eleganz und etwas Aristokratisches gehen von seiner - sehr liebenswerten - Person aus.  Cornelia ist und bleibt auch mit zunehmendem Alter eine wirklich auffallende Erscheinung: groß, das längere, graue Haar ramt ihr waches, intelligentes, schönes Gesicht ein. Sie ist immer sehr gut gekleidet (im Gegensatz zu mir :)  aber das spielt keine Rolle. Sie trägt eine Muschelkette und das ganze Haus trägt ihre Handschrift.  Viel Strandgut ist hier zu künstlerischem Werk geworden, nichts ist überladen, alles passt einfach genau an den Ort, an dem es steht oder liegt.. Wunderbar! In vielen Vasen stehen all die Blumen von den Wiesen um uns herum, der Tisch ist schlicht, aber sehr geschmackvoll gedeckt.

Wir klettern die fast senkrechte alte Treppe nach oben und sitzen vor der Glasfront, die den Blick über die Bucht auf die Weite des Atlantik frei gibt.  Wir sehen den alten Friedhof von Dolan, auf dem Fechins Vater liegt.  Es ist ein wundervoller, friedlicher Ort, an dem dieses Haus steht.
 Paul Henry

Eleonora, eine Freundin der beiden ist mitgekommen aus Dublin. Sie ist hier in Calla aufgewachsen als Kind - in einem Trailer, der dicht am Meer stand.  Sie kennt das alte, das arme Calla, von dem heute nicht mehr viel zu sehen ist.
Es gibt viel zu erzählen und wir lachen viel mit einander.Cornelia hat einen wunderbaren Humor und nimmt uns, die ¨Germans¨ immer ein wenig auf die Schippe - liebevoll allerdings, denn sie empfindet unser Hiersein als ausgesprochene Bereicherung dieses sehr monotonen Eckchens, in dem wir leben.  Die Menschen haben wenig Kontakt zu einander, viele Häuser stehen leer und sind Holiday Homes geworden.  Es gibt nicht mehr ¨das Dorf¨, das es einmal gab.  Es sind Individuen, die entlang der Straße wohnen:   auf der einen Seite die ¨Mitchells¨, die Familie von Fechine und auf der anderen Seite die O`Malleys oder wer auch immer.  Auch wir haben keinen Kontakt zu den direkten Nachbarn, aber kennen doch inzwischen eine ganze Reihe von Menschen hier.
 
Bei ¨Keoghs¨ sprach Hans-Jürgen vor kurzem mit der Frau des Sohnes unserer Frau Keoghs, die das School House einst kaufte und zum Wohnhaus umbaute.  Sie erzählte, dass sie in diesem Haus hier geheiratet hätten.  Das ist doch auch eine schöne Ergänzung zur Geschichte!!

Gerade war Eamonn hier, den wir gebeten haben, uns einen ¨Picknick-Table¨ für den vorderen hinteren Garten zu machen. Er ist ja der begnadete Schreiner und ein sehr netter, freundlicher und zugewandter Mensch, der auch gerne einen Chat mit uns hält.  Er erzählt aus seiner Sicht, dass der riesige touristische Anstieg nicht wirklich einen großen Aufschwung für diese Region mit sich bringt. Vor allem die Motor Homes, die die Straßen hauptsächlich verstopfen, sind ein Ärgernis und sie lassen kein Geld hier.
Er erzählt von den Franzosen, die mit großen Tüten (von ihm beobachtet) aus dem Van steigen, sehr gezielt an Orten, von denen noch nicht einmal er wusste, dass man dort Muscheln findet, in kürzester Zeit mit prallvollen Tüten ins Auto steigen - und sie sicherlich abends zu essen. Nur ¨verdient¨ hat daran niemand!  Er macht aber auch der Verwaltung in Clifden den Vorwurf, dass nicht mehr attraktive Ziele, die ja vorhanden sind, touristisch ausgewiesen werden, wie der mit viel Geld und sehr gut gestaltete Weg zum ¨ Alcock + Brown Monument¨  vor Clifden durch den Bog. Dies sei ein großes Magnet für die Region, aber dies sei zu wenig. 

Dann erzählt er von seinem Fliegenfischen und der Vielzahl der Fische, die er auch dem Atlantik entnimmt. Er strahlt über das ganze Gesicht, wenn er vom Fischen erzählt. Er ist wirklich leidenschaftlicher Angler und  Fischer und hat sich über unser Geschenk der ¨Fliegen¨ sichtlich sehr gefreut!
Bridgit sei, so erzählt er auch,  im ¨Connemara Strand Hotel¨ zur Managerin aufgestiegen. Dies sei - unter anderem - aber auch aus ¨Rationalisierungsgründen¨ geschehen, denn die Saison hier ist sehr kurz (Juni - September)  und in dieser Zeit müssen die Hotels und Restaurants alles einfahren, was sie dann für den Rest des Jahres ernährt. Da ist jede Stelle kostbar.
Offenbar möchte sich das Hotel einen besonderen Ruf mit erlesener Küche machen.  Es habe einen Koch eingestellt, der bereits in Schloßhotels oder in der ¨Delphi Lodge¨ gekocht hat.
 
Die Tage laufen nun schneller und  heute am Strand hatte ich mit einem Mal das Gefühl, nun wirklich erst richtig angekommen zu sein!  Es war ein wunderbares, wärmendes, glückliches Gefühl.  Es ist, als würden die Wurzeln hier tiefer werden und wir mehr und mehr mit diesem Land, diesem Landstrich und den Menschen hier verwachsen.   Dies ist definitiv der Ort auf dieser Welt, an den ich gehöre und es ist ¨Flori-Land¨ - das ist mir sehr bewusst!


The Wind that Shakes the Barley

There's music in my heart all day,
I hear it late and early,
It comes from fields are far away,
The wind that shakes the barley.

Above the uplands drenched with dew
The sky hangs soft and pearly,
An emerald world is listenig to
The wind that shakes the barley.

Above the buest mountain crest
The lark is singing rarely,
It rocks the singer into rest,
The wind that shakes the barley.

Oh, still through summers and through springs
It calls me late and early,
Come home, come home, come home it sings,
The wind that shakes the barley.

Katharine Tynan  (1861-1931)